Walk my talk

Veröffentlicht am Jul 11, 2011 unter Praxis

Was erwartest Du von einem Berater? Er soll Erfahrung haben in dem Thema, dass für Dich wichtig ist und wenn er diese nicht hat, die Fähigkeit verwenden, sein vorhandenes Wissen in kurzer Zeit mit für Dich relevanten Informationen zu verknüpfen, um Dich dann auf Deinem Weg sinnvoll zu begleiten.

Schön ist es, wenn er auch das selber tut, was er anderen als Lösungsvorschlag anbietet. Wie sagen das die Amerikaner so schön? „Walk your talk.“ Das zeigt Überzeugung, denn wenn man den gleichen Maßstab an sich selbst anlegt und die selben mehr oder weniger abenteuerlich-innovative Ideen lebt, lernt man noch mehr darüber und ist ein Vorbild für andere.

Als Scrum Coach ist es mir wichtig, meinen Kunden gegenüber die Transparenz vorzuleben, die er in seinen Teams erwarten darf. Wie geht das? Ein leichtgewichtiger agiler Prozess zur Selbstorganisation bietet sich an: Es gibt ein Coaching Backlog, gemeinsame Reviews und Retrospektiven über den Arbeitsprozess und natürlich ein Taskboard, an dem ich meine eigene Arbeit organisiere. Jeder ist eingeladen, in meinem Büro vorbeizuschauen und sich sein Bild zu machen, mich anzusprechen bei Fragen. So versuche ich das umzusetzen, was ich anderen empfehle. Ein Schrank und die von uns agilen Menschen so oft verwendeten „Stickies“ sind ausreichend hierfür.

Transparenz ist ein wichtiger Grundstein für Vertrauen und davon darf unsere Arbeitswelt gerne noch mehr erleben – in Kollegen, Vorgesetzte und auch Externe.

Und wie siehst Du das Thema Transparenz?