Scrum Gathering Paris 2013 – Agiler Szenetreff am Eiffelturm

Veröffentlicht am Okt 8, 2013 unter Community

Wenn 400 Menschen aus 38 Ländern zusammenkommen, um ihre Leidenschaft für eine Arbeitsphilosophie zu teilen, dann muss es gut werden. Zwei Tage voller Workshops und Vorträge vergingen wie im Flug, die Abende in Paris profitierten vom Flair der Metropole.

Mein persönliches Highlight der Konferenz waren die Keynotes: Henrik Kniberg, der über Agilität im Großen bei Spotify berichtete. Eine Firma, die es durch ein geschicktes Skalierungsmodell geschafft hat, agil zu bleiben trotz massiven Wachstums. Keine leichte Aufgabe.

Dan Mezick folgte, der über seine inspirierenden Ansätze der Kulturveränderungen in verschiedenen Unternehmen berichtete. Sein Modell von agilen Transitionen präsentierte er unter der Kernfrage:

Wie schaffen wir es, dass Agilität langfristig bleibt?

An den Themen des Gatherings merkt man: Viele Firmen haben mittlerweile Erfahrung mit Scrum gesammelt – manche Firmen führen sogar Scrum zum zweiten Mal ein, weil sie die Agilität auf Ihrem Weg dann doch verloren oder die Einführung nur halbherzig begonnen haben. Die Fragestellung, wie Agilität dauerhaft in Firmen existieren kann, beschäftigt Firmen wie Community also intensiv.

Gespanntes Zuhören während einer KeynoteWichtige Eckpfeiler dafür sind das klare und dauerhafte Erleben der Vorteile agilen Arbeitens – auch auf der Ebene des mittleren und oberen Managements – und die kontinuierliche Verbesserung auf allen Ebenen des Unternehmens an die sich stetig verändernden Rahmenbedinungen.

Das Ziel der größten agilen Allianz bleibt spannend: Die Arbeitswelt zu transformieren (analog zum englischen Slogan: „Transforming the world of work.“).

Gut 90% der Mitarbeiter bei Spotify sind mit ihrem Arbeitsplatz sehr zufrieden. Welche deutsche Firma kann das von sich sagen?

Es gibt viel zu tun. Mit Agilität haben wir einen lohnenswerten Weg. Lasst uns gemeinsam das Morgen gestalten, in dem wir Arbeiten wollen.